Gefahr und Symptome

Brennhaare des Eichenprozessionsspinners: Beschwerden, erste Hilfe und wann zum Arzt

Nicht die Raupe selbst ist das Problem, sondern ihre Brennhaare. Sie enthalten das Eiweißgift Thaumetopoein, brechen leicht ab und werden vom Wind über größere Strecken getragen. Schon ohne direkten Kontakt mit der Raupe können so Beschwerden entstehen.

Wichtiger Hinweis: Diese Seite ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei stärkeren oder anhaltenden Beschwerden wende dich an Arzt, Apotheke oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Bei Atemnot, Kreislaufproblemen oder Schwellungen im Gesicht- und Halsbereich gilt der Notruf 112.

Welche Symptome können auftreten?

Die Beschwerden treten oft erst Stunden nach dem Kontakt auf und können einige Tage anhalten.

Erste Hilfe nach Kontakt

Wann zum Arzt?

Gefahr für Hunde und andere Tiere

Auch Hunde können betroffen sein, vor allem an Schnauze, Maul und Zunge, wenn sie an Raupen oder Nestern schnüffeln. Anzeichen sind starker Speichelfluss, Schwellungen im Maul und Unruhe. Halte Hunde von befallenen Eichen fern und suche im Verdachtsfall zügig eine Tierarztpraxis auf.

So schützt du dich

Häufige Fragen

Wie lange dauern die Beschwerden?

Hautreaktionen klingen meist nach einigen Tagen ab. Bessern sie sich nicht oder verschlimmern sie sich, ist ein Arztbesuch sinnvoll.

Kann ich Beschwerden bekommen, ohne eine Raupe berührt zu haben?

Ja. Die Brennhaare schweben durch die Luft und reichen für Reizungen aus, daher genügt die Nähe zu befallenen Bäumen oder Nestern.

Sind die Falter auch gefährlich?

Nein. Die nachtaktiven Falter im Spätsommer sind harmlos. Das Risiko geht von den Raupen und ihren Brennhaaren aus, auch in alten Nestern.

Befall an einer Eiche entdeckt? Melde ihn, damit andere gewarnt sind.

Befall melden Zur Bekämpfung