Eichenprozessionsspinner erkennen

Raupe, Gespinstnest und Brennhaare sicher bestimmen, plus Verwechslung mit ähnlichen Arten

Der Eichenprozessionsspinner lässt sich an drei Dingen gut erkennen: an den Raupen in Prozession, an den grauen Gespinstnestern an Eichen und an den langen Brennhaaren. Wer die Merkmale kennt, vermeidet unnötigen Kontakt und verwechselt die Art nicht mit harmlosen Ähnlichen.

Die Raupe erkennen

Das Gespinstnest erkennen

Verwechslung: ähnliche Arten

Nicht jedes Gespinst an einem Baum stammt vom Eichenprozessionsspinner. Diese Arten werden am häufigsten verwechselt:

Faustregel: Raupen in Prozession an einer Eiche plus ein graues Gespinstnest am Stamm sprechen klar für den Eichenprozessionsspinner. Im Zweifel Abstand halten und ein Foto aus sicherer Entfernung machen.

Sicher dokumentieren

Für eine Meldung hilft ein scharfes Foto aus mehreren Metern Entfernung, das den Baum, das Nest und nach Möglichkeit die Raupen zeigt. Komme den Tieren dafür nicht nahe und fasse nichts an. Deine Beobachtung kannst du anschließend hier melden.

Häufige Fragen

Wie unterscheide ich Eichenprozessionsspinner und Gespinstmotte?

Die Gespinstmotte hüllt Sträucher in feine, helle Netze ein, sitzt nicht an Eichen und hat keine Brennhaare. Der Eichenprozessionsspinner sitzt an Eichen, bildet kompakte graue Nester und seine Raupen tragen Brennhaare.

Sind alte, leere Nester noch gefährlich?

Ja. In den Nestern sammeln sich abgebrochene Brennhaare, die ihre Reizwirkung über Jahre behalten. Auch leere Nester sollten nicht angefasst werden.

An welchen Bäumen kommt er vor?

Fast ausschließlich an Eichen. Befall an anderen Baumarten deutet meist auf eine Verwechslungsart hin.

Du bist dir sicher? Dann hilf mit und trage den Fund in die Karte ein.

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